Allgemeines: Am Atlantikwall sind bekanntermaßen heute noch etliche Spuren
der Befestigungsanlagen aufzufinden. Hier ein Beispiel für ein Geschütz,
das heute als Schrott bezeichnet werden kann. Es handelt sich dabei um
eine aus einem Panzerkampfwagen III stammende Kampfwagenkanone. Sie wurde
als Sockelgeschütz in einen Betonbunker eingebaut. Das Geschütz
im Kaliber 5 cm ist durch die Korrosion stark gezeichnet. |
| KWK 5 cm |
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| Ein in der Wehrmacht während des II. Weltkrieges
weit verbreitetes Geschütz war die 7,5 cm PAK 40. Sie stand an allen
Fronten im Einsatz. |
| PAK 7,5 cm 40 | ||
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| Die 8,8-cm-PAK 43/41 entstand ab 1943, indem Rohre der
8,8-cm-PAK 43 auf die Lafette der leichten Feldhaubitze gesetzt wurden.
Das Geschütz bot eine hohe Durchschlagskraft. |
| PAK 8,8 cm 43/41 |
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| Die leichte Panzerabwehrkanone SA.L. Puteaux im Kaliber
von 25 mm war eine französische Entwicklung der 1930er Jahre. Sie
wurde von der Französischen Armee bis in die erste Zeit des 2. Weltkrieges
genutzt. Das kleine Kaliber war durch die zunehmende Stärke der
Panzerungen von Kampfpanzern schnell veraltet. |
| PAK 25 mm SA.L. Puteaux 1934 |
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| Eine britische Entwicklung des 2. Weltkrieges ist die
Panzerabwehrkanone QF 17 pounder. Einer Tradition folgend wurde die Größe
der Kanone mit einer Pfund-Bezeichnung angegeben. Tatsächlich belief
sich der Kaliber auf 76,2 mm. Sie wurde ab 1942 gefertigt. Neben der
Verwendung als gezogene PAK ist das Geschütz auch in verschiedenen
von den Briten verwendeten Panzertypen eingebaut worden. |
| PAK 76,2 mm Ordnance QF 17 pounder | |
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| Die in der Sowjetunion während des II. Weltkrieges
hergestellte Panzerabwehrkanone ZIS-3 gehörte auch zur Anfangsausstattung
der NVA. Während des Krieges war bei der Wehrmacht das Geschütz
unter der Bezeichnung "Ratsch bumm" bekannt. Die Kanone ist
im Kaliber 76 mm. |
| PAK 76 mm ZIS-3 | ||
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| Hierbei handelt es sich um eine Panzerabwehrkanone im
Kaliber 85 mm. Sie stammt aus tschechischer Produktion und orientiert
sich an PAK der Wehrmacht des II. Weltkrieges. |
| PAK 85 mm K 52 | ||
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| Die hier gezeigten Feldhaubitzen weisen sichtbar ein hohes
Alter auf. Insbesondere die Auslegung des Geschützes ohne Rohrrücklauf
zeigt die alte Konstruktion. Die leichte Feldhaubitze 10,5cm 98 wurde
bereits 1898 eingeführt. Die Entwicklung führte 1909 zur leichten
Feldhaubitze 98/09, die nun endlich einen Rohrrücklauf erhielt. |
| lFH 105 mm 98 | |
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| Die leichte Feldhaubitze 16 wurde während des I.
Weltkrieges entwickelt. Ab 1917 sind Artillerie-Verbände mit dem
Geschütz ausgerüstet worden. Über 3.000 Exemplare wurden
bis Kriegende ausgeliefert. |
| lFH 10,5cm 16 |
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| Die leichte Feldhaubitze 18 ist ab 1935 als Standardhaubitze
in der Wehrmacht eingeführt worden. Die Version lFH 18/40 stand
ab 1942 in der Fertigung. Bei ihr wurde das Geschütz auf die Lafette
der 7,5 cm PAK 40 aufgesetzt. |
| lFH 10,5cm 18/40 |
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| Eine Entwicklung aus dem II. Weltkrieg ist die Haubitze
M 101 aus US-Produktion. Das Geschütz mit dem Kaliber 105 mm ist
in großen Stückzahlen hergestellt worden. Die abgebildeten
Exemplare waren in der Jugoslawischen Armee eingesetzt, die sie aus überzähligen
Beständen der US Army nach Ende des II. Weltkrieges erhielt, um
ihre Streitkräfte neu aufzustellen. |
| Haubitze 105 mm M 101 | |
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| Als Nachfolger für die Haubitze M 101 in der Armée
de Terre wurde in Frankreich ab 1946 eine nationale Entwicklung betrieben. Neben
größerer Reichweite wurde ein 360° Schwenkbereich für das Geschütz gefordert.
Dieses führte zu dem augenfälligen Dreibein-Gestell. |
| Haubitze 10 5mm Triflèche Modèle 1950 |
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| Noch vor Beginn des II. Weltkrieges beschaffte die Britische
Armee die hier gezeigte Kanonen-Haubitze im Kaliber 87,6 mm. Sie erhielt
vom Militär die Kassifizierung 25 pounder, entsprechend den traditionellen
Bezeichnungen der verschossenen Granaten. |
| Kanonen-Haubitze 87,6 mm 25-pdr gun/howitzer Mk.II | ||
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| Die Bundeswehr hat für den Einsatz in der Gebirgstruppe
die aus italienischer Produktion stammende Haubitze 105 mm der Firma
Oto Melara beschafft. Sie kann zerlegt werden und ist damit für
den Transport auf Tragtieren im Hochgebirge gut geeignet. Das Geschütz
wurde auch von zahlreichen NATO-Partnern eingesetzt. Zwei Bilder zeigen
Haubitzen der Französischen Armee. |
| lGebH 105 mm Oto Melara | ||
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| Ab Aufstellung der Bundeswehr befand sich die mittlere
Feldhaubitze M 114 in der Truppe. Die Geschütze im Kaliber 155 mm
wurde von den USA angekauft. Von der Bundeswehr wurde die Haubitze als
M 1A2 bezeichnet. Die Ausmusterung erfolgte zu Beginn der 1980er Jahre. |
| FH 155 mm M 114 |
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| Während des II. Weltkrieges wurde in den USA die
schwere Feldkanone M 59 Long Tom mit Kaliber 155 mm entwickelt. Nach
Aufstellung der Bundeswehr sind deren Korps-Artilleriebataillone damit
ausgerüstet worden. |
| FK 155 mm M 59 | ||
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| Kurz vor Beginn des II. Weltkrieges begann in der UdSSR
die Fertigung der Haubitze M-30. Sie war während des Krieges die
Standardhaubitze der sowjetischen Divisionsartillerie. Später gingen
zahlreiche Geschütze in den Export. Dabei wurde sowohl der gesamte
Warschauer Pakt beliefert, als auch viele weitere Staaten in aller Welt. |
| Haubitze 122 mm M-30 | ||
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| Die Kanone im Kaliber 130 mm M-46 war in den Armeen des
Ostblockstatten eingeführt. |
| Kanone 130 mm M-46 | ||
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| Die Rote Armee hatte in Ihren Artillerieverbänden
diese Kanonen-Haubitze im Kaliber 152 mm eingeführt. Das Geschütz
trug die Bezeichnung Modell 1937 ML-20. |
| Kanonen-Haubitze 152 mm M 1937 ML-20 | ||
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| Ab 1930 ist die 2cm Flak 30 produziert worden. Das leichte
Geschütz wurde von der Wehrmacht bis zum Ende des II. Weltkrieges
eingesetzt. |
| Flak 2 cm 30 |
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| Die Flak 8,8 cm war im II. Weltkrieg in der Wehrmacht
weit verbreitet im Einsatz und beim Gegner gefürchtet. Die erste
Version wurde ab 1933 gefertigt. Im Laufe der Jahre folgten einige Veränderungen,
die die Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit steigerten. Ihre große
Durchschlagskraft sorgte dafür, daß sie auch im Erdkampfeinsatz
zur Panzerabwehr herangezogen wurde. Schließlich ist auch der PzKpfWg
VI Tiger 1 mit dieser Kanone ausgerüstet worden. |
| Flak 8,8 cm | ||
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| Für die Abwehr von Luftfahrzeugen im Nahbereich wurde
in der Bundeswehr die Zwillings-Flak 20 mm eingesetzt. Das Geschütz
entstand durch eine Doppellafettierung der Maschinenkanone Rh 202 von
Rheinmetall. Als Einzelwaffe stand sie bereits einige Zeit in Panzerfahrzeugen
wie dem SPz Marder und SpähPz Luchs im Einsatz. |
| Flak 20 mm Rh 202 Zwilling | ||
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| Der Vorläufer dieses Bofors-Geschützes wurde
bereits in den 1920er Jahren entwickelt. Die Version L 70 entstand nach
dem II. Weltkrieg. Sie war bei der Bundeswehr in Heer, Luftwaffe und
Marine eingesetzt. Bei der Marine auch als Bordwaffe auf diversen Schiffen. |
| Flak 40 mm L 70 Bofors | ||
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| Hier werden zwei verschiedene Flak vorgestellt, die beide
aus sowjetischer Produktion stammen. Die leichte Zwillings-Flak mit Kaliber 14,5mm ZPU-2 war eine flexible Waffe für die Luftabwehr im Nächstbereich. Die ZPU-4 war ein Schwestermodell, ausgelegt als Vierlings-Flak. Die ab 1939 eingeführte Flak ZP-39 im Kaliber 37mm hatte eine größere Reichweite. Sie mußte für den Straßentransport auf ein zweiachsiges Protzengestell gesetzt werden. Aus den 1950er Jahren stammt die Flak S-60 im Kaliber 57mm. Als Zwillingsgeschütz ist diese Waffe auch im FlakPz ZSU-57/2 verwendet worden. |
| Flak 14,5 mm ZPU-2 | |
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| Flak 14,5 mm ZPU-4 | |
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| Flak 37 mm ZP-39 | |
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| Flak 57mm S-60 | |
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| Dieser Mörser im Kaliber 120 mm stammt aus sowjetischer
Fertigung. Es handelt sich dabei um den Granatwerfer M-38 oder M-43.
Zur Verlegung konnte er durch Muskelkraft auf Transportfahrzeuge verladen
werden. |
| Mörser 120 mm M-38 bzw. M-43 |
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| Der abgebildete Mörser ist eine Attrappe, die vermutlich zu Ausbildungszwecken oder zur Täuschung verwendet wurde. |
| Mörser-Attrappe |
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| In der Wehrtechnischen Dienststelle 91 in Meppen werden
in einer Sammlung Granaten diverser Kaliber aus verschiedenen Epochen
gezeigt. |
| Granaten verschiedenster Kaliber |
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